WANDLUNGEN. USBEKISCH-DEUTSCHER KULTURAUSTAUSCH


Anlässlich des 35. Jahrestages der Unabhängigkeit der Republik Usbekistan lädt die Botschaft der Republik Usbekistan in der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam mit dem Cultur-Cooperation International e. V. und der Q Gallery Berlin und zu einer besonderen Begegnung mit der Kunst ein. Unter dem Titel „WANDLUNGEN“ zeigt die Ausstellung vom 24. September bis 23. Oktober 2026 in der Q Gallery Berlin ausgewählte Werke von Sibylle Prinzessin von Preußen und Frank Rödel. Die Vernissage findet am Mittwoch, den 23. September 2026 um 18:30 Uhr statt. Kunst kennt keine Grenzen – sie verbindet Kulturen, öffnet Herzen und lässt Menschen einander begegnen. Die beiden herausragenden Künstlerpersönlichkeiten Sibylle Prinzessin von Preußen und Frank Rödel haben Usbekistan nicht nur bereist, sondern das Land mit ihrem künstlerischen Blick tief erfahren und in ihren Werken auf einzigartige Weise festgehalten. Ihre Teilnahme an der Internationalen Kunstbiennale in Usbekistan eröffnete den Kunstschaffenden einen unmittelbaren Zugang zur reichen kulturellen Vielfalt, zur vielschichtigen Geschichte und zur faszinierenden Seele des Landes. Was sie dort gesehen, empfunden und erlebt haben, findet in ihren Arbeiten eine ganz persönliche, ausdrucksstarke und magische Sprache. „WANDLUNGEN“ versteht sich so als eine Begegnung, in der Kunst zu einer dauerhaften Brücke zwischen Welten und zu einer tiefen Verbindung zwischen den Seelen der Menschen wird. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich auf eine Entdeckungsreise durch die Kunst, die Schönheit und die Geheimnisse Usbekistans entführen zu lassen. Die künstlerischen Positionen: Sibylle Prinzessin von Preußen. Sibylle Prinzessin von Preußen verweist mit ihrem Werk auf die Idee von Eden als verlorenem Paradies, als Sehnsuchtsort eines friedlichen Miteinanders. Die Arbeiten der Ausstellung sind ein Versuch, dem Drohenden und Schrecklichen der Realität mit einer poetischen Bildsprache zu begegnen, mit einem Potential, das dem der Hoffnung gleicht, wonach das Rettende sich ereignen könnte. „Wir sind“ schrieb der Dichter Rainer Maria Rilke 1924 in einem Brief, „… diese Verwandler der Erde, unser ganzes Dasein, die Flüge und Stürze unserer Liebe, alles befähigt uns zu dieser Aufgabe. Sibylle Prinzessin von Preußen (*1952 in Berlin) studierte Geisteswissenschaften und Kunst. Sie war viele Jahre Dozentin an der Hochschule der Künste Berlin (UdK) sowie künstlerische Leiterin des prämierten „Videoprojekts“. Seit 1994 arbeitet sie freischaffend. Neben zahlreichen Kunst-am-Bau-Projekten, Stipendien und Publikationen sind ihre Werke in bedeutenden öffentlichen Sammlungen vertreten (u. a. Stiftung Stadtmuseum Berlin, Deutsche Bank). Frank Rödel In seinen Arbeiten verarbeitet Frank Rödel die Begegnung mit der jahrhundertealten Kultur und den Seidenstraßen-Metropolen Samarkand, Buchara und Chiwa. Während seine Fotografien direkte Impressionen festhalten, sind seine komplexen Mischtechniken und Enkaustik-Arbeiten vielschichtige Verdichtungen: Wie Streiflichter in der Dunkelheit setzen sie Fragmente aus kalligrafischen Details, subtiler Architektur, malerischem Gestus und grafischer Präzision zu einem geheimnisvollen Kaleidoskop zusammen. Seine Bilder stellen ein Spiel zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit dar – ein Versuch, Ahnungen und Zusammenhänge dieser großen Geisteswelt bildnerisch greifbar zu machen. Frank Rödel absolvierte sein Studium der freien Malerei an der UdK Berlin als Meisterschüler. Seine Arbeiten wurden weltweit in renommierten Häusern ausgestellt, darunter das Martin-Gropius-Bau Berlin, das German House in New York sowie die National Gallery in Bangkok und Taschkent. Er ist Preisträger der 5th Tashkent International Biennale of Contemporary Art.

Ausstellungsdauer: 24. September – 23. Oktober 2026. Vernissage: Mittwoch, 23. September 2026, 18:30 – 22:00 Uhr